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Kita: Wir haben Läuse….

Wie oft liest man diese Nachricht, wenn man sein Kind in eine Kita bringt. Auch anderen Plätzen, an denen Menschen eng zusammen kommen, können Kopfläuse sich ausbreiten. Was muss man beachten, wenn ein Kind sich diese sesamkorngroßen „Untermieter“ eingefangen hat. Zunächst einmal: Kopfläuse leben nur außen am Körper und halten sich mit ihren klauenartigen Fortsätzen an ihren 3 Beinpaaren an Haaren fest. Eine Ausbreitung vom Kopf auf andere behaarte Körperstellen ist eher selten. Kopfläuse ernähren sich von menschlichem Blut. Dafür stechen und saugen sie mit ihren Mundwerkzeugen. Dabei dringt ein gerinnungshemmendes Speichelsekret in die Wunde ein. Das juckt. Auch wenn sich die lästigen Parasiten schnell vermehren und man deshalb sofort gegen sie vorgehen sollte, muss man in unseren Breiten nicht fürchten, dass sie weitere Krankheiten übertragen. Wichtig ist es dabei auch, die Eier – Nissen genannt – mit zu entfernen, die ca 1cm von der Kopfhaut entfernt in den Haaren kleben, denn schon nach ca einer Woche schlüpft die Larve, die nach 9 – 12 Tagen damit beginnt ihrerseits Eier zu legen. Kein Mensch muss sich schämen, wenn er Kopfläuse hat. Entgegen der weit verbreiteten Annahme hat das nichts mit mangelnder Hygiene zu tun.

Zur Nissensuche empfehlen wir die Systematische Suche mit einem Färbestilkamm und das Abscheiteln der Haare.

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