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Betriebsferien

Das MEZ Bonn macht Betriebsferien
Die Praxis Dr. Potzwa ist zu dieser Zeit jedoch besetzt und wie gewohnt erreichbar.
Vertretung für die KJP machen das MEZ Godesberg und das MEZ Köln
In akut Psychiatrischen Notfällen wenden Sie sich bitte an die LVR-Klinik Bonn
Vertretung für Fr. Dr. Abendroth kann telefonisch erfragt werden.
Wir wünschen Ihnen eine gute, gesunde Zeit!
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Schluckimpfung gegen Rotavieren

Bei kleinen Kindern können Durchfallerkrankungen zu ernsthaften Gefahren führen, wenn ein Flüssigkeitsverlust lebensbedrohlich wird. Ursache sind häufig Rotaviren, die Durchfall und Erbrechen auslösen.

Man kann sein Kind durch Impfungen schützen: ab der 6. und spätestens in der 12. Lebenswoche sind 2 – 3 Impfdosen (abhängig vom gewählten Impfstoff) zu geben. Der Abstand zwischen den einzelnen Impfungen sollte 4 Wochen betragen. Spätestens mit der 24. Lebenswoche sollte die Impfserie abgeschlossen sein – nur in Ausnahmefällen kann bei 3 Impfdosen die letzte Gabe bis zur 32. Woche erfolgen.

Der Impfstoff kann bedenkenlos gleichzeitig mit der Sechsfachimpfung und der Pneumokokken-Konjugat-Impfung gegeben werden.

 

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Auch unsere Kinderärzte empfehlen: 2-3 mal in der Woche Fisch

Allergische Erkrankungen wie Asthma und Rhinitis (allergischer Schnupfen) treten meistens in der Kindheit auf. Wissenschaftler des Karolinska Instituts bei Stockholm erforschen Zusammenhänge zwischen Ernährung, Umwelt und Lebensführung bei Kindern und dem Auftreten solcher allergischer Erkrankungen. Eine Studie bestätigte nun, dass die Konzentration von mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Blut von 8 jährigen Kindern Einfluss auf die Häufigkeit und den Verlauf von allergischen Erkrankungen hat. Die untersuchten Fettsäuren –Omega3- und Omega6-Fettsäuren – kann der Körper nicht selbst bilden, sondern muss sie mit der Nahrung aufnehmen. Man findet sie in Nüssen, einigen Ölen und langkettige Omega3 Fettsäuren vor allem in fettem Fisch.
Achtjährige Kinder, die höhere Blutspiegel von langkettigen Omega-3-Fettsäuren oder Arachidonsäure (vierfach ungesättigte Fettsäure) hatten, entwickelten im Alter von 16 Jahren seltener Asthma oder Rhinitis. Achtjährige, die bereits an Asthma oder Rhinitis erkrankt waren, aber einen höheren Arachidonsäurespiegel besaßen, hatten eine größere Chance, mit 16 Jahren symptomfrei zu sein.
Bereits eine frühere Studie des Instituts hatte zu einer Empfehlung geführt, dass Kinder 2 – 3 x/Woche Fisch essen sollten. Die neue Studie bestätigt diese Empfehlung.

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Jetzt auch im MEZ Bonn: Diagnostik von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)

Ergänzend zu unserer kinder- und jugendpsychiatrischen Diagnostik führen wir nun auch die Diagnostik von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) in unserem Hause durch. Hierfür hat sich unsere Mitarbeiterin Stefanie Bode, Diplom-Pädagogin, im Rahmen der „Zertifizierten Kölner Autismus Weiterbildung“ fortgebildet und über ein Jahr lang vielfältige theoretische Grundlagen und praxisrelevante Methoden erlernt, die zum professionellen Umgang mit Menschen mit ASS gehören. Im MEZ Bonn kann somit, in ausgewählten Fällen, die spezielle Diagnostik im Bereich Autismus der allgemeinen kinder- und jugendpsychiatrischen Diagnostik angeschlossen werden – nicht im Sinne einer Autismus-Sprechstunde, aber als Teil der allgemeinen kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung. Autismusspezifische Therapie kann nicht angeboten werden.

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Kita: Wir haben Läuse….

Wie oft liest man diese Nachricht, wenn man sein Kind in eine Kita bringt. Auch anderen Plätzen, an denen Menschen eng zusammen kommen, können Kopfläuse sich ausbreiten. Was muss man beachten, wenn ein Kind sich diese sesamkorngroßen „Untermieter“ eingefangen hat. Zunächst einmal: Kopfläuse leben nur außen am Körper und halten sich mit ihren klauenartigen Fortsätzen an ihren 3 Beinpaaren an Haaren fest. Eine Ausbreitung vom Kopf auf andere behaarte Körperstellen ist eher selten. Kopfläuse ernähren sich von menschlichem Blut. Dafür stechen und saugen sie mit ihren Mundwerkzeugen. Dabei dringt ein gerinnungshemmendes Speichelsekret in die Wunde ein. Das juckt. Auch wenn sich die lästigen Parasiten schnell vermehren und man deshalb sofort gegen sie vorgehen sollte, muss man in unseren Breiten nicht fürchten, dass sie weitere Krankheiten übertragen. Wichtig ist es dabei auch, die Eier – Nissen genannt – mit zu entfernen, die ca 1cm von der Kopfhaut entfernt in den Haaren kleben, denn schon nach ca einer Woche schlüpft die Larve, die nach 9 – 12 Tagen damit beginnt ihrerseits Eier zu legen. Kein Mensch muss sich schämen, wenn er Kopfläuse hat. Entgegen der weit verbreiteten Annahme hat das nichts mit mangelnder Hygiene zu tun.

Zur Nissensuche empfehlen wir die Systematische Suche mit einem Färbestilkamm und das Abscheiteln der Haare.

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Alptraum Plötzlicher Kindstod – was können Sie tun?

Die Fachzeitschrift „Pediatrics“ veröffentlicht eine Studie, in der Daten von mehr als 900.000 Todesfällen bei Säuglingen zwischen 1983 und 2012 analysiert wurden. Im Analysezeitraum fielen die Zahlen von Plötzlichem Kindstod (auch SIDS – Sudden Infant Death Syndrome) um 71 %. Der eigentliche Plötzliche Kindstod ist auf einen Atemstillstand des Kindes zurückzuführen. Er tritt vor allem zwischen den 3. und 6. Lebensmonat des Kindes auf, obwohl auch ältere Kinder sporadisch bis weit über einem Jahr leider noch durchaus betroffen sein können. Eine eindeutige Ursache steht nicht fest. Sicherlich gibt es körperliche Dispositionen, die sich dem Einfluss der Eltern entziehen. Aber es lohnt sich, sich mit den beeinflussbaren Faktoren zu beschäftigen. Vor allem in der Zeit von 1994 – 1996 konnte eine erhebliche Reduzierung der SIDS-Fälle verzeichnet werden, wahrscheinlich weil große Anstrengungen unternommen wurden, darüber aufzuklären, dass Babys auf dem Rücken schlafen sollten.

Was können Eltern noch beachten? Es scheint so, dass Baby, die im Mutterleib oder nach der Geburt Zigarettenrauch ausgesetzt waren, ein höheres SIDS-Risiko haben. Babys, die gestillt werden und deren Eltern konsequent Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, haben laut Studie ein geringeres Risiko.

Außerdem gehört zu den beeinflussbaren Dingen, die sog. „sichere Schlafumgebung“. Neben der Bauchlage werden Kriterien, wie zu warm, zu ruhig, keine sensomotorische Stimulation als bedenklich benannt. Bitte sprechen Sie unsere Kinderärztinnen und Kinderärzte an, wenn Sie Fragen hierzu haben.

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Herzlich willkommen Herr Perzak!

Verstärkung des Teams – Kompetenz und Leistung
Wir freuen uns sehr, Ihnen mit Herrn Perzak ein neues Mitglied unseres MEZ Bonn-Teams vorzustellen. Der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut fängt zum 01.10.2017 im MEZ Bonn an. Wir sind uns sicher, dass Herr Perzak unser Team mit seinen Erfahrungen verstärkt. Wir wünschen Ihm einen guten Start bei uns!

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Kinder mit Schuppenflechte haben höhere Risiken für weitere Erkrankungen

Frühe Kontrollen sind wichtig

Solche medizinischen Probleme treten häufiger auf, als bei gesunden Gleichaltrigen:

Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn), Rheuma. Als Folge von Übergewicht und Stoffwechselstörungen muss die Liste der Risiken durch eine sog. Nicht alkoholische Fettleber (NAFLD) ergänzt werden.

Was tun: Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt und lassen Sie Ihr Kind auf diese Risiken hin untersuchen. Der Blutdruck sollte ab einem Alter von 3 Jahren kontrolliert werden. In Amerika wird empfohlen, zwischen dem 9. und 11. sowie zwischen dem 17. und 21. Lebensjahr den Fettstoffwechsel (Gesamtcholesterin, LDL, HDL, Triglyzeride) festzustellen.

Ist ein Kind mit Schuppenflechte bereits übergewichtig, sollte zusätzlich alle 3 Jahre ein Zuckertest erfolgen.

Wenn Sie jetzt denken die Psoriasis hat mir schon gereicht, dann ist das sicher verständlich. Diese Empfehlung soll Sie nicht zusätzlich sorgen. Es geht darum, rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können, falls eines der Risiken sich realisiert.

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